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Multimedia

 

 

 

 

 

Die Entwicklung und Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken sowie Multimedia werden durch eine Reihe von Maßnahmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert:

 

Gründerwettbewerb Multimedia
Mit Unterstützung von Sponsoren werden jährlich die 100 aussichtsreichsten Geschäftsideen zur Gründung von Multimedia-Unternehmen prämiert. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, die Zahl der Multimedia-Firmen bis zum  Jahr 2001 zu verdoppeln. Durch die Durchführung von Investmentforen soll die Akquisition von privatem Kapital erleichtert werden.

Virtuelle Stadt
Der Städtewettbewerb Multimedia (MEDIA@Komm) unterstützt die Entstehung "Digitaler Rathäuser" und "Digitaler Marktplätze". Bei dem Wettbewerb wurden die Konzepte der Städte Bremen, Esslingen und Nürnberg für die Förderung bei der Umsetzung ausgewählt. Zentrales Anliegen ist es, die digitale Signatur bei der Abwicklung von Transaktionen im Netz einzusetzen und in diesen drei Städten beispielhaft zu realisieren.

Telekooperation und Telearbeit
Die Maßnahme DATEL (Datensichere Telearbeit in der kommunalen Verwaltung) gewährt Zuschüsse für die Ausweitung von Telearbeit in der kommunalen Verwaltung , wobei gleichzeitig auch Datensicherheitskonzepte berücksichtigt werden.

"Deutscher Internetpreis" des BMWi
Um die kommerzielle Nutzung des Internets durch den Mittelstand voranzutreiben, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den "Deutschen Internetpreis" ins Leben gerufen. Der Wettbewerb, der von Unternehmen der lnformationswirtschaft gesponsert wird, ist auf fünf Jahre angelegt und wurde erstmals auf der CEBIT 2000 verliehen. Die besten drei Konzepte werden mit jeweils 100.000 DM prämiert.
Mit dem Preis werden die besten Internet-Produkte, Internet -Verfahren oder Internet-Dienstleistungen zu jährlich wechselnden Schwerpunktthemen ausgezeichnet. Dadurch sollen möglichst viele kleine und mittlere Unternehmen ermutigt werden, sich rascher als bislang an der Entwicklung der Informationsgesellschaft zu beteiligen. Prämiert werden am Markt vorhandene und von kleinen und mittleren Unternehmen angebotene Lösungen, die bei der Anwendung einen besonders hohen Kundennutzen gewährleisten.

Wettbewerb "VERNET - Neue Technologien für Sicherheit und Verlässlichkeit im Internet"
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie will mit dem Wettbewerb "VERNET - sichere und verlässliche Transaktionen in offenen Kommunikationsnetzen" eine breitenwirksame Erhöhung der Vertrauenswürdigkeit offener Netze für private und kommerzielle Anwender erreichen, um damit die Akzeptanz für diese Medien zu steigern.

 

Folgende Ziele werden konkret verfolgt:

1. Sicherer und verlässlicher Datenaustausch zwischen Unternehmen, Verwaltungen und Privatpersonen,
2. Schutz privater Netzwerke, privater Daten und geistigen Eigentums sowie Gewährleistung der Anonymität,
3. Sicherheit verteilter Software-Anwendungen,
4. Sicherheit durch Gewährleistung der Authentizität von Informationen oder Transaktionen und
5. Sicherheit durch Verfahren zur Einführung und Kontrolle organisatorischer und technischer Vorkehrungen.

Sicherheitstechnologien für offene Kommunikationsnetze sind ein zentraler Nerv der Informationsgesellschaft.  Gleichzeitig sind sie ein Wachstumsmarkt, in dem Deutschland günstige Wettbewerbschancen besitzt. So ist die wirtschaftliche Bedeutung der deutschen Kryptoindustrie mit ihrer vorrangig mittelständischen Prägung beträchtlich.

Es ist vorgesehen, im Rahmen von VERNET bis zu 10 beste Projektideen zu fördern. Hierfür ist eine Fördersumme von bis zu 20 Mio. DM vorgesehen. Einsendeschluss beim Wettbewerb VERNET ist der 31.10.2000.

Netzbasiertes Lernen
Die Entwicklung des Internets eröffnet neue Formen für eine effizientere, effektivere und kostengünstige Wissensvermittlung im Bereich der Fort- und Weiterbildung. Da selbstorganisiertes und lebenslanges Lernen die  Herausforderung der Informationsgesellschaft schlechthin wird, müssen diese neuen Chancen insbesondere für den Mittelstand und die öffentliche Verwaltung genutzt werden. Zielsetzung des Wettbewerbs LERNET (Netzbasiertes Lernen in Mittelstand und öffentlichen Verwaltungen) ist die Entwicklung von Best-Practice-Beispielen, die zur Verbreitung neuer Formen der Weiterbildung über das Internet geeignet sind. Damit soll der Anstoß zur beispielhaften Entwicklung von netzbasierter Integration für KMU und Verwaltungen gegeben werden, um selbstorganisiertes Lernen in der Wirtschaft zur Bewältigung des Strukturwandels zu ermöglichen.

Leitprojekt Map:

Multimedia-Arbeitsplatz der Zukunft
Die Fähigkeit auf unvorhergesehene Situationen schnell und flexibel reagieren zu können, die schnelle Bereitstellung von Informationen sowie die parallele Bearbeitung verschiedener Aufgabenbereiche erhalten in der Wirtschaft eine immer größere Bedeutung. Hier setzt das interdisziplinäre Verbundvorhaben Multimedia-Arbeitsplatz der Zukunft (Map) an. Dieses Leitprojekt vereint wissenschaftliche Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu einer engen Innovationspartnerschaft, um den Weg zu mobilen Multimedia- und Internetanwendungen frei zu machen.

Bislang sind Computer Werkzeuge mit vielfältigen Anwendungen. Mit Map ändert sich die Funktion des Computers grundlegend. Der Computer wird zum Assistenten. Ziel ist es, den Rechnerbenutzer durch innovative intelligente Agenten- und Assistenzkonzepte signifikant von zeitraubenden alltäglichen Routinetätigkeiten zu entlasten und neben einer Erhöhung der Produktivität auch den Aktionsspielraum des Benutzers durch die besondere Berücksichtigung mobiler Tätigkeiten und die Einbindung mobiler Endgeräte zu vergrößern. Dazu gehört z.B. die Entwicklung von Agenten-Basiskomponenten zur Realisierung mobiler multimedialer Arbeitsplätze mit den Anwendungsbeispielen "Virtuelles Sekretariat" und "Bauwesen". Darüber hinaus werden im Rahmen einer Begleitforschung Effektivität, Sicherheit, Akzeptanz und Wirtschaftlichkeit überprüft und wichtige Voraussetzungen für die Standardisierung geschaffen.

MUMASY (Multimediales Maschineninformationssystem)
Das Projekt MUMASY zielt darauf ab, die technologische Basis des mittelständisch geprägten Maschinenbaus durch  Multimedia umfassend zu erweitcrn. In dem breit angelegten und im VDMA koordinierten Verbundvorhaben entwickeln Maschinenbaufirmen in Zusammenarbeit mit IT-Herstellern gemeinsam neue Workflow- und Servicestrukturen, die die Wertschöpfungskette im Maschinenbau auf eine völlig neue Grundlage stellt. Mit MUMASY soll die heute noch übliche schriftliche Maschinendokumentation durch im Internet verfügbare oder auf lokalen Datenträger vorliegende  Multimedia-Datenbanken ersetzt werden. Entwickelt wird dabei ein multimediales Redaktionssystem, das es dem Ingenieur erlaubt, eine lückenlose und kostenminimierte technische Dokumentation zu erstellen, die laufend neuen Anforderungen angepasst werdcn kann. Jeder Kunde soll an jedem Ort der Welt zu jeder Zeit alle maschinenbezogenen Informationen abrufen und - wenn nötig - interaktiv mit dem Hersteller korrespondieren und Transaktionen einleiten  können. Mit Demonstratoren aus verschiedenen Bereichen des Maschinenbaus soll die Übertragbarkeit auf die gesamte Branche nachgewiesen werden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt gezielt innovative und tragfähige Ideen und Konzepte für Unternehmensgründungen auf dem Gebiet von Multimedia. In einem jährlichen Ideenwettbewerb werden bis zu 100 Ideen ermittelt und prämiert. Von diesen werden wiederum bis zu 20 herausragende Vorschläge ausgewählt. Diese werden bei der Erarbeitung eines Geschäftsplans sowie erster Maßnahmen zur Umsetzung der Geschäftsidee unterstützt.

Informationen bei:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Projektträger Multimedia des BMWi
Horst Wältring
51170 Köln
Tel.: 0 22 03 / 6 01-36 71
Fax: 0 22 03 / 6 01-30 17
E-Mail: 
horst.waeltring@dlr.de
Internet:
www.dlr.de/IT/mm/

Gründerwettbewerb Multimedia
VDI/VDE-Technologiezentrum
Informationstechnik GmbH (VDI/VDE-IT)
Rheinstr. 10 B
14513 Teltow
Tel.: 0 33 28 / 4 35-2 05
Fax: 0 33 28 / 4 35-1 89
E-Mail:
gross@vdivde-it.de
Internet: 
www.gruenderwettbewerb.de

 

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