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Versicherungen und Geldanlagen als Gründer - Unser kleines 1x1
Geschrieben am Montag, 04. Juni 2018 vonAdministrator





Wer in der Gründungsphase steckt, wird im Alltag bereits mit vielen organisatorischen Aufgaben konfrontiert. Dadurch fällt es schwer, noch genügend Zeit aufzubringen, um auch die eigenen Finanzen zu ordnen. Doch welche Schwerpunkte sind dabei überhaupt zu setzen? Und welche Produkte können als überflüssig angesehen werden? Wir haben dieses Thema genauer unter die Lupe genommen. Tatsächlich ist es gerade bei diesem Thema nicht möglich, zu einer pauschalen Aussage zu kommen. Zu groß sind die situativen Unterschiede in Bezug auf die Gründer. Sie befinden sich mit ihrem Unternehmen einerseits in unterschiedlichen Stadien, andererseits in Branchen mit einem unterschiedlichen Wachstumspotenzial. Schon aus diesem Grund ist es nur in geringem Maße möglich, eine Bewertung des Nutzens einzelner Angebote vorzunehmen.

Absicherung durch langfristiges Handeln

Die Gründungsphase eines Unternehmens ist in der Regel von einer großen Volatilität geprägt. Während es dadurch in der Berufswelt binnen kurzer Zeit zu durchaus einschneidenden Veränderungen kommen kann, sollten diese im Privatleben nach Möglichkeit ausgeschlossen werden. Viele Gründer besitzen zum Beispiel bereits eine junge Familie, für die eine entsprechende wirtschaftliche Grundlage bereitet werden muss. Ein Produkt wie die Risikolebensversicherung ist dazu geeignet, den Verdienstausfall im gewünschten Maße zu kompensieren und dadurch eine Entlastung zu schaffen. Auf der anderen Seite gibt es Branchen, in denen bereits ein kleiner beruflicher Fehler große finanzielle Folgen heraufbeschwören kann. Wer diese Verantwortung ungeteilt zu tragen pflegt, kann mit nur einer falschen Handlung die eigene wirtschaftliche Existenz aufs Spiel setzen. Denn in einem solchen Fall steht das Privatvermögen für die Haftung bereit. Eine Berufshaftpflichtversicherung gilt aus diesem Grund als passende Alternative, um diesen Druck von den eigenen Schultern zu nehmen. Doch es ist von der jeweiligen Arbeit abhängig, ob sich die Investition am Ende bezahlt macht.

Geldanlage oder Investition?

Vielen Gründern fällt es zu Beginn ihrer Karriere bereits schwer, zwischen privatem und geschäftlichem Vermögen zu trennen. Beide Aspekte sind über weite Strecken so eng miteinander verknüpft, dass sie bisweilen als ein einziges Konstrukt erscheinen. Dabei ist es von Bedeutung, von Beginn an ein separates System aufzubauen. So wirken sich geschäftliche Schwankungen nicht direkt auf das private Einkommen aus, mit dem vor allem monatliche Fixkosten, wie zum Beispiel die Miete, bezahlt werden müssen. Weiterhin stellt sich die Frage, ob eine Anlage des zur Verfügung stehenden Geldes überhaupt Sinn macht. Immer wieder sind zum Beispiel Investitionen notwendig, um das Wachstum des neu gegründeten Unternehmens zu beschleunigen. Auf der anderen Seite ist es aktuell mithilfe klassischer Geldanlagen gar nicht mehr möglich, ansehnliche Renditen zu erzielen. Da besonders im geschäftlichen Umfeld stets liquide Mittel zur Verfügung stellen sollten, kommt eine festere Bindung des Vermögens für die meisten Gründer ohnehin nicht in Betracht.

Das Zwei-Konten-Modell

Immer wieder verweisen Experten darauf, wie wichtig das Zwei-Konten-Modell für Existenzgründer sein kann. Da es sich nicht um ein Finanzprodukt im eigentlichen Sinne handelt, sondern nur um die Eröffnung eines zweiten Girokontos unter geringen Kosten, ist daran zunächst keine Kritik zu üben. Die Theorie besagt, dass zunächst das mittlere Einkommen pro Monat ermittelt wird, welches durch das Unternehmen generiert wird. Dadurch ist es möglich, Ausreißer nach unten und nach oben auszuklammern und ein neues Maß an finanzieller Objektivität zu gewinnen. In einem nächsten Schritt bietet sich die Möglichkeit, die Finanzen von privater und geschäftlicher Seite eindeutig zu trennen. Einerseits verschafft dies als Privatperson eine komfortable finanzielle Situation, da nun praktisch ein festes monatliches Einkommen zur Verfügung steht. Gleichsam bieten sich organisatorische Vorteile, die besonders beim Hinblick auf die Steuererklärung deutlich werden. Da von nun an alle Abbuchungen und Transaktionen auf dem Geschäftskonto relevant sind, ist keine Selektion im Vorfeld erforderlich. So verkürzt sich dieser bürokratische Prozess deutlich und es ist wiederum möglich, sich den Aktivitäten zuzuwenden, die für die Generierung des persönlichen Einkommens in der Verantwortung stehen.

Klare Prioritäten setzen

Um mit anderen Unternehmen mithalten zu können, die aktuell in der eigenen Branche aktiv sind und die nächsten Fortschritte in der Entwicklung zu machen, müssen Gründer klare Prioritäten setzen. So wichtig es ist, sich ein einziges Mal ausführlich mit den persönlichen Finanzen zu beschäftigen, so sehr kann dies auf lange Sicht von den eigentlichen Zielen ablenken. Wieder einmal lautet aus diesem Grund das Ziel, einen gelungenen Mittelweg zu finden, der es möglich macht, sich selbst in einer wirtschaftlich komfortablen Situation wiederzufinden.





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