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Kurze Geschichte der Eisenbahn weltweit.
Geschrieben am Donnerstag, 11. März 2021 vonAdministrator



Die Geschichte der Eisenbahn reicht in die Kupferzeit, also über 4000 Jahre zurück. Die Wissenschaftler vertreten die Auffassung, dass der Ursprung der Eisenbahn in der Einarbeitung von Rillen in den Weg liegt, die ein sicheres Fortkommen von Fahrzeugen ermöglichten. Selbstverständlich wurden die Fahrzeuge mit Hilfe von Tieren geschoben oder gezogen. Spurrillen wurden in Steinbrüchen im alten Ägypten und Griechenland gefunden. Auch im alten Rom wurden Rillen in die Wege eingearbeitet und als Schienen genutzt.

Würde jemand heute an Holzschienen glauben?

Ja, als nächstes kamen Holzschienen... Sie wurden in Bergwerken eingesetzt. Leider war diese Erfindung sehr mangelhaft, bedeckt mit Kot und Schlamm wurden sie rutschig. Aus diesem Grund kam es häufig zur Entgleisung schwerer Bergbautransporte. Darüber hinaus hat sich das Holz natürlicherweise abgenutzt.

Trotz offensichtlicher Unzulänglichkeiten hat sich das Bahnkonzept kontinuierlich entwickelt.

Es entstand die Seilbahn. Die Wagen wurden mittels eines Hanfseils gezogen und mit Hilfe des sog. "Tretrades", d.h. mit menschlicher Muskelkraft, angetrieben. Der Mensch bewegte sich im Radinneren und trieb dabei das Getriebesystem an, das das Seil heranzog. Die erste Linie, die in England gebaut und derartig angetrieben wurde, war von nicht unbedeutender Länge von 3 km!

Industrierevolution - mechanische Antriebe

1812 beginnt in England der Betrieb der Schmalspurdampfbahn - 2 Zylinder, mit Zahnrad. 1830 wurde die erste Dampfbahnlinie, die Liverpool und Manchester miteinander verband, in Betrieb genommen; Großbritannien war zu diesem Zeitpunkt Spitzenreiter in Sachen Eisenbahn weltweit.

Das kontinentale Europa lag im Bereich Entwicklung der Eisenbahn 7 Jahre hinter England zurück. Deutschland und Belgien sind die Länder, die sich am stärksten für die Entwicklung der Eisenbahn einsetzen. Das „kleine“ Belgien hat als der erste Staat ein landesweites Eisenbahnnetz eingeplant und gebaut.

Eisenbahn in Westeuropa und in den Vereinigten Staaten

Die intensive Entwicklung des Eisenbahnnetzes in Westeuropa wurde durch die Tatsache beeinflusst, dass es keine anderen allgemein zugänglichen Kommunikationslinien gegeben hat. Nur Frankreich hatte in dieser Zeit ein gut ausgebautes Straßennetz und Holland ein Netz von Wasserkanälen, so dass die Entwicklung des Schienennetzes in diesen Ländern verzögert wurde.

Auch in den Vereinigten Staaten, in denen die Dichte des Eisenbahnnetzes (trotz der riesigen Fläche des Landes) dem europäischen Niveau entsprach, war eine große Entwicklung zu verzeichnen.

Zuggeschwindigkeiten

In der Zwischenkriegszeit betrug die Höchstgeschwindigkeit der Dampfzüge auf den Hauptstrecken Frankreichs, Deutschlands und Belgiens nicht mehr als 120 km/h, in anderen europäischen Ländern waren es üblicherweise 100 km/h. Schneller wurde nur in Großbritannien gefahren: sogar 144 km/h (90 Meilen/h). Höhere Geschwindigkeiten wurden für leichte Verbrennungsmotoren zugelassen: in Deutschland 160 km/h, in Frankreich 140 km/h.

Die in 1981 in Betrieb genommene französische Linie LGV Sud-Est für die TGV-Züge ermöglichte es, mit einer Fahrplangeschwindigkeit von 260 km/h zu fahren.

Eisenbahnfahrzeuge

George Westinghouse hat das pneumatische Bremsverfahren (unter Einsatz von Druckluft) patentiert, durch das die Wagenbremsen von der Lokomotive betätigt wurden (alle Wagen mussten seitdem mit Bremsen ausgerüstet sein). Das war im Jahre 1872. Das führte zur radikalen Erhöhung des Sicherheitsniveaus und ermöglichte, lange Züge zusammenzustellen. Eine Alternative war das Vakuumbremsverfahren, das vor allem bei der britischen Eisenbahn verbreitet war.

Die heutige Eisenbahn ist Modernität, Technologie und Sicherheit!

Eisenbahnreisen bedeuten oft überwältigende Geschwindigkeiten und Komfort. Die Bahndesigner suchen sich in Ideen und technologischen Lösungen zu übertreffen.

Die Masse von Lokomotiven, Wagen, Schienenbussen, Straßenbahnen und anderen Eisenbahnfahrzeugen hat einen enormen Einfluss auf Senkung des Kraftstoffverbrauchs, Erhöhung der Geschwindigkeit und Störanfälligkeit. Im modernen Eisenbahnwesen werden sehr häufig Gussteile aus Aluminiumlegierungen eingesetzt, die das Gewicht um sogar mehr als zu 50% gegenüber den Standardlösungen reduzieren.

Aus Aluminium können für Fahrzeuge und Eisenbahntraktion u.a. solche Bauteile gegossen werden:

  • Balken,
  • Radsatzlager,
  • Druckbehälter,
  • Kühlsysteme,
  • Deckel,
  • Karosserieteile,
  • Kissen,
  • Deckel,
  • Halterungen,
  • Getriebe.

Baugruppen - Alu-Gussteile für Eisenbahn






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