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Qualitätsmanagement

 

 

 

 

 

Qualitätsmanagement als kontinuierlicher Prozess

Um sich langfristig am Markt zu behaupten, müssen sowohl die im Unternehmen entwickelten Produkte und Dienstleistungen als auch der zugrunde liegende Entwicklungs- und Produktionsprozess kontinuierlich weiterentwickelt werden. Das bedeutet, dass alle Mitarbeiter und Abteilungen daran arbeiten müssen, Produkte und Arbeitsabläufe im Hinblick auf die entstehenden Kosten und auf die Qualität zu verbessern. Es wird unterschieden zwischen:

 

  • Produktqualität (technische Qualität, Design/Attraktivität)
  • Fertigungsqualität (Material- und Technologiequalität)
  • Interne Prozessqualität (Organisationsqualität, Kooperations-/Koordinationsqualität)
  • Kontaktqualität (Kommunikationsqualität, Qualität von Service und Kundenbetreuung)
  • Qualität von Management und Mitarbeitern.


Kunden und Zulieferer gehören dazu

Das Streben nach Perfektion richtet sich nicht nur nach innen, sondern schließt auch Zulieferer und Kunden mit ein. Daher ist für das Qualitätsmanagement eine enge Zusammenarbeit mit allen Partnern erforderlich. Beim Kunden beginnt die Wertschöpfungskette. Durch die Kooperation mit ihm wird das Unternehmen ohne großen Kostenaufwand auf dem aktuellen Wissensstand gehalten: Was wird nachgefragt, wo sieht der Kunde Verbesserungsmöglichkeiten? Persönliche Kundenbeziehungen gewinnen somit mehr und mehr an Bedeutung.

Erste Überlegungen

Um das Thema der kontinuierlichen Verbesserung im Unternehmen anzustoßen, sollten Sie

 

  • ...Ihre Vorstellungen zum Thema schriftlich fixieren und in die unternehmerischen Zielvorstellungen übertragen.
  • ...mit Kunden über deren Vorstellungen sprechen und deren Anregungen aufnehmen.
  • ...mit Mitarbeitern über das Thema diskutieren. Überlegen Sie, wie Sie mögliche Probleme wie Arbeitsplatzgefährdung und Angst vor Überforderung abbauen können.
  • ...sich über geeignete Anreizstrukturen Gedanken machen. Das so genannte betriebliche Vorschlagswesen könnte erste Überlegungen und Hinweise zu den Rahmenbedingungen bieten.
  • ...organisatorische Voraussetzungen schaffen: Eröffnen Sie Freiräume für so genannte Qualitätszirkel, Qualitätsteams o. ä. und stellen Sie sicher, dass das Thema Qualität kontinuierlich auf der Tagesordnung von Besprechungen steht.
  • ...überprüfen, inwieweit sich aus einer offiziellen Bestätigung hoher Qualität (Zertifizierung des Unternehmens nach DIN ISO 9000 ff.) Wettbewerbsvorteile ergeben. In der Automobilzulieferbranche ist eine entsprechende Zertifizierung beispielsweise fast ein Muss.
  • ...feststellen, was die Konkurrenz beim Thema Qualität unternimmt.

 

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