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Warum ein gutes Forderungsmanagement so wichtig ist
Geschrieben am Mittwoch, 07. Dezember 2016 vonAdministrator






Um die Notwendigkeit eines guten Forderungsmanagements zu verinnerlichen, sollte zunächst geklärt werden, was sich hinter diesem Begriff überhaupt verbirgt. Beim Forderungsmanagement handelt es sich um einen Begriff, dessen Ursprung im Rechnungswesen liegt. Dabei ist die Bezeichnung nicht auf Unternehmen begrenzt, die besonders groß sind, vielmehr verwenden diesen große, kleine Unternehmen und Freiberufler. Insbesondere wenn Sie selbstständig sind, sollte dieses Thema nicht von Ihnen aus den Augen verloren werden. Denn Forderungsmanagement geht Jeden etwas an!

Was ist eine Forderung?

Bei einer Forderung handelt es sich um einen offenen Rechnungsbetrag auf eine bereits erfolgte ausgeübte Dienstleistung oder eine Lieferung. Während es zu vergangenen Zeiten üblich war, durchaus einiges „anschreiben“ zu lassen, kommt es heute vor allem auf noch offene Rechnungen an, die zu einem bestimmten Zahlungsziel noch nicht beglichen worden sind.

Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass die eigenen Kunden stets pünktlich und zum Zahlungsziel die Rechnungen begleichen. Handeln Sie nicht leichtsinnig und verlieren Sie die zu zahlenden Rechnungen nicht aus den Augen! Unter vielen Zahlenden, die durchaus zuverlässig ihre Rechnungen begleichen, befinden sich mit Sicherheit einige, die das nicht derart genau nehmen. Es gibt auch Menschen, die ganz bewusst abwarten, bis sie die erste Mahnung erreicht. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich: einige können nicht zahlen, einige wollen es aber einfach auch gar nicht. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, die fristgerechten Zahlungseingänge zu beobachten. Im Falle des Falles kann sogar die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens hilfreich sein.

Der Umgang mit Forderungen – das Forderungsmanagement

Bleibt eine fristgerechte Zahlung aus, sollte man nicht sofort zu einer Mahnung, sondern zunächst zu einer freundlichen Erinnerung greifen. Auf shop.lexware.de finden Sie hierzu die passenden Vorlagen. Behalten Sie im Hinterkopf, dass der Ton die Musik macht. Schließlich wollen Sie den Kunden (auch wenn er vielleicht etwas später zahlt) für Folgeaufträge behalten. Zudem sollten Sie bei einer freundlichen Zahlungserinnerung darauf verzichten, sofort mit der Einschaltung des Gerichts zu drohen.

Wenn die Rechnung auch nach erfolgter Zahlungserinnerung nicht bezahlt wird, mahnen Sie zweimal. Nun kann auch ein bestimmterer Ton angeschlagen werden. Hier sollten Sie eine weitere Zahlungsfrist setzen, allerdings nicht zu lang, beispielsweise reichen weitere 7 Tage durchaus aus, denn der Schuldner weiß ja bereits, dass die Rechnung zu begleichen ist. Zudem können Sie auch Mahngebühren erheben, müssen dies jedoch nicht. Das liegt allein in Ihrem Ermessen. Danach könnten Sie die Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens in Angriff nehmen.

Und warum kommt dem Forderungsmanagement eine zentrale Bedeutung zu?

Betrachten wir es pragmatisch: Wird eine Rechnung nicht bezahlt, so führt diese Nichtzahlung zu einem erhöhten Arbeitsaufwand und dadurch zu mehr Kosten. Zudem besteht insbesondere für kleine Unternehmen die Gefahr, in eine finanziell schwierige Lage zu geraten. Wenn dieses dann wiederum seine Rechnungen nicht begleichen kann, kann dies – im besonders schlimmen Fall – zur Insolvenz führen.

Was beinhaltet gutes Forderungsmanagement?

  • Die Rechnung: Tatsächlich beginnt dies bereits bei der Erstellung der Rechnung. Diese Rechnung sollte einfach nachzuvollziehen sein und einfache Zahlungsinformationen ausweisen.
  • Die Bonitätsprüfung: Wenn Ihnen ein Kunde noch nicht bekannt ist, empfiehlt sich eine Prüfung dessen Bonität über die Schufa.
  • Das Mahnwesen: Bestehen offene Forderungen, so sollten diese möglichst kurz nach Ablauf des Zahlungsziels geahndet werden (freundliche Erinnerung, 1 oder 2 Mahnungen, Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens).


Konsequenz ist das Schlüsselwort eines wirksamen Forderungsmanagements. Also nicht immer lange Warten und stets Verständnis zeigen. Zeigen Sie Konfliktbereitschaft und Organisationsvermögen.





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