Existenzgründung als Spaziergang
Bei einem Spaziergang kommen einem manchmal die besten Ideen. Den Beweis tritt die virtuelle
"Gründerstadt" an: Ein Internet-Bummel vom Rathaus zur Bibliothek, vom Gesundheitsamt zum Marktplatz liefert Surfern Informationen rund ums Thema Existenzgründung. Die Betreiber dieser Web-Plattform für Nachwuchs-Unternehmer haben den Rubriken Namen von Plätzen und Gebäuden gegeben. Für angehende Chefs ist "Gründerstadt" eine Reise wert - Nützliches zum Nulltarif. Im Infopark sollte jeder Stadtbummel beginnen: Wie stelle ich einen Finanzplan auf? Welche Förderprogramme gibt es? Der Spaziergang durch die Parklandschaft liefert Antworten. Und wenn nicht, hilft ein Besuch der Bibliothek - statt verstaubter Bücher steht dort eine ausführliche Linkssammlung zum Thema Existenzgründung. Das Gesundheitsamt klärt über Risken und Nebenwirkungen des Unternehmer-Daseins auf: Bin ich wirklich geeignet für ein Leben als Selbständiger? Ein Test liefert die Diagnose. Mit einem anderen Amt verbinden die meisten nichts Gutes. In der Gründerstadt dagegen helfen die Geldeintreiber vom Finanzamt mit Tips und Tricks. Der Gründer-Galerie ist das Zentrum jeder Stadt, besonders einer Gründerstadt. Junge Firmen können sich hier kostenlos in einer Datenbank eintragen. Mögliche Kunden geben der Marktplatz-Suchmaschine ein Schlagwort vor und erhalten eine Liste von Unternehmen, die in dem gewünschten Bereich tätig sind. Hat der Gründer einen Kundenstamm aufgebaut, wird es Zeit für einen Besuch beim Arbeitsamt, dem Online-Stellenmarkt des Web-Angebots. Wer genug vom Bummeln hat, aber immer auf dem laufenden bleiben will, kann den Newsletter abonnieren. Die Stadt sorgt für ihre Gründer.
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