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Ein grobes Schema für einen Rentabilitätsplan könnte so aussehen: | 1. Jahr (in monatlichen Spalten) | 2. Jahr (global) | 3. Jahr (global) |
Erwartete Umsatzerlöse | | | | - Wareneinsatz (kann bei Dienstleistern entfallen) | | | | = Rohertrag
| | | | + sonstige betriebliche Erträge | | | | Aufwendungen: | | | |
Personalkosten incl. Nebenkosten | | | | Raumkosten (Mieten etc.) | | | | Betriebliche Steuern | | | | |
Versicherungen & Beiträge (z.B. IHK) | | | | Kfz-Kosten | | | | Reisekosten | | | |
Werbung, Repräsentation | | | | Instandhaltung & Reparaturen | | | | Leasinggebühren | | | |
Kommunikationskosten (Telefon, Fax, Internet) | | | | Büro- und Verwaltungskosten | | | | Rechts- und Beratungskosten | | | | Sonstige Aufwendungen | | | | Zinsaufwendungen | | | | Abschreibungen | | | | = Summe der Aufwendungen | | | | = Betriebsergebnis (Rohertrag + sonstige betr. Erträge - Summe der Aufwendungen) | | | |
Solch eine Rentabilitätsvorschau lässt sich leicht mit den
gängigen Tabellenkalkulationen erstellen (Excel, Microsoft Works, Apple Works, Open Office etc.). Haben Sie noch nie mit einer Tabellenkalkulation gearbeitet, so finden Sie sicher in Ihrer Umgebung jemanden, der Ihnen hilft und Ihnen die Tabelle(n) nach Ihren Angaben erstellt. Besser ist es aber, wenn Sie sich in diese Thematik etwas einarbeiten. Sie werden es für Ihren Unternehmeralltag bestimmt brauchen können. Nach der Daumen-Methode vorzugehen ist heute keinesfalls mehr ratsam. Das Betriebsergebnis sollte hoch genug sein, um den Unternehmerlohn zu gewährleisten und darüber hinaus auch eine Liquiditätsreserve zu schaffen. Ein negatives Betriebsergebnis beim Unternehmensstart ist zwar nicht selten, sollte aber durch entsprechende finanzielle Ausstattung abgedeckt sein und absehbar in ein deutlich positives Ergebnis gewandelt werden können (allerspätestens im zweiten Jahr). |